STUDY PROJECT 'A94' MUNICH - FABRIC FINISH
_March to July 2009
Konzept
Die Grünräume können als wiederkehrendes, variierbares Element der Zufahrt Ost eine ablesbare Identität verleihen.
Als durchgängiges Raumkontinuum wird es zur GewebeStruktur, die vielfältig gestaltet werden kann: Faltenwurf Geländemodellierung, Baumbesatz, Saum..
Übersetzt auf andere Bereiche kann das Gewebe als Brücke aus der Landschaft wachsen und Gewerberäume säumen.
Als eigenständiger Bereich ist der Grünraum vor Bebauung zu schützen, er fungiert als Identitätengeber und charakterisiert das Gebiet.
Ziel des Konzepts ist es Akzente in das einheitliche Raumkontinuum entlang der A 94 zu setzten. Drei Freiräume, die direkt an die Autobahn anschließen und als Raumkanten den Blick des Autofahrers in in die Ferne schweifen lassen, werden zu einer Folge von ablesbaren Raumsequenzen, die die Orientierung erleichtern und und die den Ort charakterisieren. In Anlehnung an die historische Mooskultivierung entsteht hier eine Grabenlandschaft als Geländemodellierung mit typischem Kiefern- und Birkenbewuchs. Die der Sonne zugewandten Seiten der Böschungen können bei optimaler Ausrichtung als Stellfläche für Fotovoltaikmodule dienen. So entsteht eine 2. Nutzungsebene.
Mitarbeit: Regina Bauer, Katharina König
Betreuung: Prof. Uta Stock-Gruber, Prof. Christoph Jensen
Technik:VectorWorks, Photoshop